Windenführer

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Mit dem Gleitschirm oder Drachen kann man auch an einer Seilwinde starten - ganz ähnlich wie die Segelflieger. Gerade im Flachland ist es oft die einzige Möglichkeit, durch den Windenschlepp größere Höhen zu erzielen und somit den Einstieg in die Thermik zu finden. Verhindern starker Wind, Wolkenstau, Nebel oder Föhn das Fliegen in den Bergen, lässt sich's an der Winde noch lange fliegen.

Um eine Schleppwinde bedienen zu dürfen, bedarf es einer gründlichen Ausbildung durch einen Windenfachlehrer oder einen „einweisungsberechtigten Windenführer“ (EWF). Verantwortungsbewusstsein, Feinfühligkeit und Lust andere Piloten mittels Schlepp in die Luft zubringen, ist Grundvoraussetzung.

Im Umfang der Ausbildung ist eine theoretische Schulung in 5 Fächern nötig. Die praktische Ausbildung umfasst mindestens 60 selbständig durchgeführte Schlepps als Windenführer im Beisein vom Windenfachlehrer oder eines EWF. Die theoretische und praktische Prüfung erfolgt ebenfalls durch den Windenfachlehrer oder des EWF.